Hinter den Kulissen: Videoshooting im Schlosshotel Velden

17. April 2019

Im Zuge meines sechsmonatigen Employer Branding Praktikums bei der Falkensteiner Michaeler Tourism Group hatte ich die Möglichkeit zu einem Videoshoot mit unserem Marketing-Team ins Falkensteiner Schlosshotel Velden zu fahren. Dabei konnte ich Einblicke gewinnen, welcher Aufwand hinter dem Dreh von Videos steckt und was hinter den Kulissen so passiert. Videos werden immer wichtiger und populärer und auch wir legen dieses Jahr einen besonderen Fokus darauf. Deswegen hieß es Anfang des Jahres: Ab in unser Schlosshotel Velden zum Wellness Videoshooting. Ich nehme euch mit hinter die Kulissen und berichte euch von meinen Eindrücken.

Zusammen mit unserer Social Media Managerin und unserem Head of Graphic Design, der auch leidenschaftlicher Fotograf ist, trafen wir in Velden auf das Videoteam.  Mit den Jungs von Constant Evolution besichtigten wir dann am ersten Abend das Set – den Wellnessbereich. Veldens Marketing Managerin zeigte uns vom Backstage Bereich, Saunen, bis zum Styling Room alles, was wir die nächsten 2 Tage brauchten. Beim leckeren Abendessen im Schlossstern (wir brauchten etwas Hilfe bei den Speisen - schon mal was von Reinanke und Huchen gehört?) konnten wir den nächsten Tag schon einmal durchbesprechen.

Spa Damen im Fokus


Am ersten Tag hatten die Spa Mitarbeiterinnen ihren großen Auftritt. Sie machten sich im Vorfeld Gedanken zu einem Thema, bei dem sie sich auskennen wie z.B. Osteopathie und wurden dann dazu interviewt. Natürlich ist das eine ganz neue Situation, die sie in ihrer täglichen Arbeit nicht haben und ihre Aufregung konnte ich durchaus nachvollziehen.


„Die Vorstellung war in der Tat Stress und Anspannung, jedoch die Wirklichkeit war ein wunderbares spannendes Erlebnis bei dem jeder sehr viel lernen durfte. Danke dafür.“


In der Zwischenzeit war auch unsere liebe Visagistin Heidi Größwang angekommen und hat sich in ihrem Stylingroom ausgebreitet. Ich war doch überrascht wie viel Make-up Material sie mithatte! Sie stylte die Spa Ladies professionell, nach ihren jeweiligen Vorstellungen. Währenddessen waren wir im Spa Bistro, das Set für die Interviews, stellten die (sehr schweren!) Möbel um und dekorierten die Tische für einen harmonischen Kameraausschnitt. Pro Thema wurde eine Stunde veranschlagt, obwohl die Interviews dann nur wenige Minuten dauern würden.


 „Es war eine Wohlfühlsituation, die durch einfühlsame und kompetente Mitarbeiter aus dem Videoteam noch unterstützt wurde. Auch die Profis (Team Falkensteiner, Visagistin usw.) um das Videoteam haben uns sensationell gut unterstützt.“


Die Stunde nutzen wir auch aus, denn viele Passagen mussten wiederholt werden, teilweise satzweise. Gar nicht so einfach, denn die zuerst perfekte Formulierung musste einem dann erst wieder einfallen! Jede gab ihr Bestes und schließlich waren aber alle Interviews im Kasten und nach einer kurzen Mittagspause mit Brötchenbuffet, stand am Nachmittag das Schnittmaterial am Programm. Das bedeutet, zum Inhalt der Interviews passende Bilder zu drehen – also waren unsere Spa Damen wieder im Einsatz und mussten immer und immer wieder dieselben Bewegungen ausführen. Unsere Marketing Managerin war begeistert, denn ihr Rücken, Gesicht und ihre Füße wurden für die Aufnahmen behandelt. 


„Eine tolle Erfahrung, ein großes Vertrauen zu Profis, bleibende interessante Eindrücke und eine große Freude dabei gewesen zu sein.“
 

Timemanagement on point 


Am nächsten Tag wurde unser Team um zwei weitere Personen ergänzt. Ein Model reiste aus München an, sowie eine Stylistin, die für jede Szene verschiedene Outfits im Gepäck hatte. Wir hatten einiges vor: Stündliches Wechseln des Sets war geplant und wir starteten schon mit etwas Verspätung, da – wie ich gelernt habe – das Styling immer länger dauert als geplant. 


Der Setwechsel dauerte immer relativ lange, da wir nicht nur im Wellnessbereich drehten, sondern auch im Hotelzimmer oder direkt am Wörthersee. Als das Model im Freien Yogaposen im Sportoutfit machte, hatte ich schon Mitleid – bei leichten Minusgraden sicherlich kein Spaß! Zu Mittag dann das andere Extrem – bei über 60 Grad schwitzten unsere Video Spezialisten in der Sauna, während ich draußen mit Handtüchern und Bademantel bereit stand. Danach folgten die Szenen im Außenpool, ein besonderes Highlight, da hierfür die Drohne zum Einsatz kam – wie cool! Bis das Model zum nächsten Szenenwechsel mit trockenen Haaren wieder einsatzbereit war, dauerte es natürlich wieder etwas. Umso erstaunter war ich, dass wir trotz anfänglicher Verspätung im Laufe des Tages wieder im Zeitplan waren und es so schafften alle Szenen zu drehen, bis das Model wieder abreisen musste. 
 

Mein Fazit


Ich durfte zwei extrem interessante Tage im wunderschönen Schlosshotel Velden verbringen (indem ich übrigens schon immer mal übernachten wollte). Kameraexperten unter sich zu erleben war mir auch neu, mir war nicht bewusst, wie viel Equipment doch dazugehört. Mit Models, Stylisten und Visagisten hatte ich bis jetzt auch noch keine Bekanntschaften gemacht und den Aufwand eines Videodrehs kann ich erst jetzt richtig einschätzen. Viele coole neue Eindrücke und Erfahrungen für die ich sehr dankbar bin!
 

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